Interkulturelle Kreativworkshops 

Kinder und Jugendliche, die aus anderen Ländern zu uns kommen, tragen oft schwere Erfahrungen mit sich: Krieg, Gewalt, Verlust, Verfolgung oder eine belastende Flucht. Viele von ihnen finden kaum Worte für das, was sie erlebt haben – doch die Kunst bietet einen geschützten Raum, in dem Ausdruck auch ohne Sprache möglich wird.

In meinen Workshops ermögliche ich ihnen genau das: sich mitzuteilen, ohne reden zu müssen. Ich begegne ihnen mit Offenheit, Empathie und echter Präsenz. Die Kinder und Jugendlichen fühlen sich „gesehen“ und erleben, dass ihre Gefühle – ob strahlende Freude oder tiefe Traurigkeit – willkommen sind.

Dabei ist es wichtig, ihnen keinen Druck zu machen. Wer nicht sprechen möchte, muss nicht sprechen. Oft genügt ein stilles Daneben-Sitzen, ein sanftes Nicken, ein Gefühl von:
„Ich sehe deinen Schmerz. Ich fühle, was er mit dir macht. Du bist damit nicht alleine. Ich bin da.“

Diese jungen Menschen sind ein wertvoller Teil unserer Zukunft. Doch für Projekte dieser Art fehlen leider oft die finanziellen Mittel – obwohl gerade sie so viel bewirken können.

Ich bemühe mich stets, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Um den Materialaufwand wenigstens teilweise decken zu können, habe ich nun eine kleine Spendenbox in meinem Atelier sowie bei externen Veranstaltungen aufgestellt.
Jeder Euro hilft – und fließt zu 100 % in diese Projekte. Da ich nach Steuerrecht nicht berechtigt bin für eine Spenden- annahme, kann daher auch keine Spendenbescheinigung ausgestellt werden. Danke von Herzen für jede Unterstützung.

Viele Kinder und Jugendliche, die neu in Deutschland ankommen, tragen Geschichten in sich, die man kaum erahnen kann. Kunst kann für sie ein sicherer Ort werden – ein Raum, in dem sie sich ausdrücken dürfen, ohne beurteilt zu werden.
Mit meinen Workshops möchte ich ihnen ein Stück Leichtigkeit zurückgeben, ihre innere Stärke stärken und ihnen zeigen: Du wirst gesehen. Du gehörst dazu. Dein Weg zählt.

Jedes dieser Projekte erzählt seine eigene kleine Geschichte – von Mut, Verletzlichkeit, Freude, Kreativität und stillem Heilwerden.

Im Folgenden findest du Einblicke in zwei meiner bisherigen Integrations-Workshops.


Wenn auch Sie Interesse an einem Projekt für Ihre Schule, Einrichtung oder Gruppe haben, können Sie mich jederzeit unverbindlich kontaktieren.

Gemeinsam schaffen wir Räume, in denen junge Menschen wieder aufblühen können.



Für Behörden, Schulen & Träger – ein sinnvoller Einsatz von Fördermitteln


Workshops dieser Art leisten einen wertvollen Beitrag zur sozialen, emotionalen und kulturellen Integration junger Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund. Sie fördern nicht nur Kreativität, sondern stärken auch Resilienz, Selbstwirksamkeit, Zugehörigkeitsgefühl und Ausdrucksfähigkeit – Elemente, die in vielen Förderprogrammen explizit gefordert werden.

Gerade Kinder und Jugendliche, die belastende Erfahrungen mitbringen, profitieren von einem geschützten Raum, in dem sie sich ohne Sprachbarrieren ausdrücken dürfen. Kreative Angebote wirken hier oft stabilisierend, ermöglichen Entlastung und unterstützen die pädagogische Arbeit der Einrichtungen nachhaltig.

Fördermittel, die in solche Projekte fließen, sind daher gut investiert:
Sie tragen zur psychosozialen Stabilisierung bei, erleichtern Integration, stärken Klassengemeinschaften und entlasten zugleich pädagogische Fachkräfte.

Ich arbeite transparent, zuverlässig und ressourcenschonend und stelle auf Wunsch Projektberichte, Dokumentationen oder Evaluationshinweise zur Verfügung.
Für Träger, Schulen und Behörden biete ich zudem projektbezogene Kostenaufstellungen an, die sich leicht in Förderanträge integrieren lassen.


Datum: 18.02.25
Gruppe: Projektgruppe Integration, Mittelschule Dittelbrunn, 8 SuS im Alter von 10-14 Jahren

Thema: Mal-Workshop, gemeinsames Kunstwerk, 8 Leinwände 40x30cm + kleine, zentrale Leinwand mit allen Namen, Mal-Medium: Acrylfarben. Alle Leinwände wurden vorher bereits miteinander verbunden. 

Ziel: Teamarbeit, Gruppenstärkung, Verbundenheit, jede(r) Einzelne ist Teil des Ganzen

Veranstaltungsort: Atelier Art & Soul, Schweinfurt

Datum: 08.12.25
Gruppe: Berufsintegrationsklasse, Dr.-Georg-Schäfer-Berufsschule Schweinfurt, 17 SuS im Alter von 15 bis 18 Jahren

Thema: Gemeinschaftsbild/-Collage aus 17 Bildern und 3 Fragen/Antworten-Blätter, jeweils Gr. DIN A3, Mal-Medium: Acrylfarben 
Folgende Fragen wurden den SuS zu Beginn des Workshops gestellt und die Antworten aus der Gruppe gesammelt und auf den jeweiligen Frageblättern eingetragen:
Frage 1: Was wünsche ich mir für meine Zukunft?
Frage 2: Wofür bin ich dankbar?
Frage 3: Was gibt mir Kraft, Mut - was tut mir gut?

Ziel: Gemeinschaftssinn, Zukunftsvision

Veranstaltungsort: Dr.-Georg-Schäfer-Berufsschule, Schweinfurt

COMMUNITY ART

Projekt: 

"Demokratie leben"

In der Stadt Schweinfurt fanden/finden verschiedene Demokratie-Veranstaltungen statt mit begleitender Ausstellung von 18 Kunstwerke (15 Gemälde, 2 Skulpturen, 1 Kunst-Installation)

Termine/Orte:

18.10.25 
Rathausdiele Schweinfurt
"Demokratie-Konferenz"

15.11.25 - 22.11.25
Stadtgalerie Schweinfurt

24.01.26 - 31.01.26
CASA VIELFALT Schweinfurt 

31.01.26 - 07.02.26
FOS/BOS Schweinfurt

07.02.26 - 14.02.26
Fachakademie Sozialpädagogik Schweinfurt 

12.03.26 - 19.03.26
Restaurant LATEVIS Schweinfurt

02.10.26
Mehrgenerationenhaus Schweinfurt 
"Nacht der Demokratie"

Mein Betrag für die Ausstellungen "Demokratie leben"

"Demokratie wächst"
Skulptur, Gipsbinden auf Draht- und Holzgerüst, Sprühfarben (Gold & Silber), Größe ca. 100cm, Jahr 2025

Über das Kunstwerk

"Viele Gesichter, viele Hände - doch ein gemeinsamer Stamm." Die Skulptur versteht sich als Sinnbild für das Miteinander, das unsere Demokratie trägt. Aus einem Stamm wachsen Köpfe und Hände in verschiedene Richtungen. Jeder Kopf steht für eine eigene Stimme, jede Hand für Teilhabe, Gesten der Offenheit oder des Protests. So entsteht ein Organismus, der nicht abgeschlossen, sondern im Werden ist.

Die rauhe Oberfläche verweist auf die Unvollkommenheit demokratischer Prozesse. Demokratie ist kein fertiges Kunstwerk, sondern lebt von Beteiligung, von Auseinandersetzung und auch von Reibung.

Die Wurzeln bilden das Fundament: ein breiter Sockel, der die Verbindung zur Erde symbolisiert. Von hier erhebt sich der Stamm, der Vielfalt trägt und zusammenhält. Oben ragen Gesichter und Hände empor - Ausdruck von Hoffnung, Energie und gemeinsamer Zukunft.

Die Farbgestaltung in Gold und Silber verstärkt die Symbolik: Gold steht für Würde und den Wert des Miteinanders, Silber für Klarheit und Reflexion. Zusammen bilden sie eine Einheit aus Wärme und Kühle - zwei Pole, zwischen denen Demokratie lebendig wird.

Die Skulptur versteht sich als Einladung: Demokratie lebt nicht von Abgrenzung, sondern von Vielfalt. Sie braucht viele Stimmen, viele Hände - und dennoch einen gemeinsamen Stamm.