"Zerstörung der Idylle" (2024)
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Werkbeschreibungen
Expressive Arbeit mit starkem Kontrast zwischen rohem Farbausbruch (Rot, Gelb) und ruhigem Hintergrund (Grün, Blau). Fließtechniken, Spachtel und Drip-Effekte verschmelzen zu einem impulsiven Gesamtbild.
Kein Pinsel dominiert, sondern Bewegung.
Ein Aufschrei – wild, ungebremst, ehrlich. Die Idylle, die wir schützen wollten, reißt auf.
Farbe wird zur Wunde, Leinwand zur Haut. Dieses Bild ist keine Anklage – es ist ein Spiegel.
Was zerstört wurde, war vielleicht nie
ganz echt. Oder nie ganz sicher.
Intension zum Werk
Dieses Werk entstand ursprünglich aus der Intension heraus, eine Landschaftsidylle zu malen.
Im Lauf des Prozesses, als die "Idylle" sich immer mehr abzeichnete, stellte sich ein Umdenken des Künstlers ein und entlud sich durch zwei Impulse in der Zerstörung der "Idylle" durch brachiales Aufspritzen
von Farbe(n).
Besonders der erste, stärkere Impuls wurde durch die Farbe rot intuitiv umgesetzt.
Rot steht für Vieles, in diesem Falle aber direkt als Warnfarbe - so wie bei einem Stoppschild - Halt! Nicht weiter!
Eine Idylle - in diesem Falle eine Landschaftsidylle - ist eben nicht selbstverständlich!
Man muss sie bewahren, schützen und
mit Respekt begegnen.
Sie als etwas Besonderes ansehen,
als Wunder der Natur.
Und wir müssen dankbar dafür sein,
dass wir sie genießen dürfen.